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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel „Rohrach_(Eyb)“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 8. Oktober 2010 [importiert am 26. Dezember 2010 (Permanentlink)] und steht unter einer Creative-Commons-Lizenz (CC-BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


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Rohrach

Wasserfall der RohrachVorlage:Infobox Fluss/KARTE_fehlt

Daten
Gewässerkennzahl DE: 238226
Lage Baden-Württemberg; Deutschland
Flusssystem RheinVorlage:Infobox Fluss/FLUSSSYSTEM_falsch
Abfluss über Eyb → Fils → Neckar → Rhein → Nordsee
Quelle Bei der Steigmühle im oberen Bereich der Geislinger Steige nördlich von Amstetten
48° 35′ 22″ N, 9° 51′ 42″ O48.5894444444449.8616666666667517
Quellhöhe 517 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung In Geislingen in die Eyb
48.6256111111119.8361111111111435

48° 37′ 32″ N, 9° 50′ 10″ O48.6256111111119.8361111111111435
Mündungshöhe ca. 435 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied ca. 82 m
Einzugsgebiet 57 km²Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen

Die stark schüttende Rohrachquelle

Die Rohrach ist ein linker Zufluss der Eyb in Geislingen im Landkreis Göppingen, Baden-Württemberg. Das Rohrachtal ist eines der fünf Namensgeber der „Fünftälerstadt“ Geislingen. An seinem östlichen Talhang verläuft die Eisenbahntrasse der Geislinger Steige, unterhalb die Steige der B 10.

Rohrachquelle

Die Rohrachquelle liegt auf 517 m ü. NN zwischen den Geislinger Wohnplätzen Ziegelhütte und Steigmühle, etwa 1.500 m nördlich von Amstetten. Sie entspringt aus den Kalksteinen der Wohlgeschichteten Kalk-Formation in einer bis zu 3.400 l/s, im Mittel ca. 250 l/s schüttenden Karstquelle. Bei starken Niederschlägen führt auch ein Trockengraben oberhalb der Rohrachquelle Wasser. Stellenweise kann das Gewässer fast trocken fallen.

Geographie

Das oberirdische Einzugsgebiet der Rohrach umfasst rund 57 Quadratkilometer, die Südgrenze ihres Einzugsgebietes ist die Europäische Wasserscheide Atlantik-Schwarzes Meer.

Das Rohrachtal liegt auf der Trasse der Ur-Lone, die auf einem noch wesentlich höheren Niveau eine weite Region vor dem heutigen Albtrauf in Gegenrichtung nach Südosten entwässerte.

Der Talgrund des Rohrachtales ist von Jura-Hangschutt und zahlreichen Kalktufflagern geprägt.

Früher nutzten zwölf Mühlen die Wasserkraft der rund sechs Kilometer langen Rohrach zum Mahlen von Getreide und zur Stromerzeugung. Im 8. Jahrhundert entstand der frühere Mühlenort Rorgensteig, an den noch ein Straßenname in Geislingen erinnert.

Datei:Rohrachsee.jpg

Von der Rohrachquelle bis zum Wasserfall ist das Rohrachtal seit 1982 Naturschutzgebiet. Der 13 Hektar große geschützte Bereich ist ein überregional bedeutsames Feuchtgebiet mit besonders hoher vogelkundlicher Bedeutung. Seit September 2009 führt ein zwei Kilometer langer behindertengerechter Naturlehrpfad durch das Rohrachtal.

Die Rohrach ist im Stadtgebiet Geislingen teilweise verdolt, bevor sie unterhalb des städtischen Sportplatzes in die Eyb mündet.

Weblinks

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