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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Nattheim
Nattheim
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Nattheim hervorgehoben
48.69916666666710.241388888889560
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Heidenheim
Höhe: 560 m ü. NN
Fläche: 44,99 km²
Einwohner:

6.239 (31. Dez. 2009)[1]

Bevölkerungsdichte: 139 Einwohner je km²
Postleitzahl: 89564
Vorwahl: 07321
Kfz-Kennzeichen: HDH
Gemeindeschlüssel: 08 1 35 026
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Fleinheimer Straße 2
89564 Nattheim
Webpräsenz: www.nattheim.de
Bürgermeister: Norbert Bereska
Lage der Gemeinde Nattheim im Landkreis Heidenheim

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Nattheim ist eine Gemeinde im Landkreis Heidenheim in Baden-Württemberg.

Geografie

Nattheim liegt am Rande des Härtsfelds zwischen der Kreisstadt Heidenheim an der Brenz und der Gemeinde Dischingen.

Gemeindegliederung

Zur Gemeinde Nattheim mit den ehemals selbstständigen Gemeinden Auernheim und Fleinheim gehören sechs Dörfer, Weiler und Höfe. Zur ehemaligen Gemeinde Auernheim gehören das Dorf Auernheim, der Weiler Steinweiler und das Gehöft Waldzierter Hof sowie die abgegangenen Ortschaften Auerntaler Hof und Mittelhof. Zur ehemaligen Gemeinde Fleinheim gehören das Dorf Fleinheim sowie die abgegangene Ortschaft Walkendorf. Zur Gemeinde Nattheim im Gebietsstand vom 31. Dezember 1971 gehören das Dorf Nattheim und das Gehöft Wahlberg sowie die abgegangenen Ortschaften Gebstetten und St. Stephan.[2]

Geschichte

Nattheim war Siedlungsstätte der Kelten. Am Ortsrand liegt eine keltische Kultstätte, deren Wälle noch erhalten sind. Nattheim wurde erstmals 1050 in einer Urkunde von Kaiser Heinrich III. erwähnt. 1448 kam der Ort an Bayern. Im Rahmen eines Gebietstausches wurde die Gemeinde 1810 an das Königreich Württemberg abgetreten.

Eingemeindungen

  • 1. Februar 1972: Auernheim und Fleinheim.

Ortsteile

Auernheim

Auernheim wurde erstmals 1258 urkundlich erwähnt. Seit 1297 gehörte es dem Kloster Neresheim.

Fleinheim

Fleinheim wurde zuerst 1277 urkundlich erwähnt. Es gehörte damals zum Besitz der Grafen von Helfenstein.

Steinweiler

Steinweiler wurde 1775 von Siedlern, welche die Kalksteine, die dort sehr zahlreich vorhanden sind, für den Bau des Klosters Neresheim benötigten, als Siedlung von Steinhauern erbaut.

Heute ist es ein kleines Dorf mit ca. 350 Einwohnern. In Steinweiler gibt es, neben einem Steinmetz, eine Kapelle (katholisch), ein Feuerwehrhaus mit eigenem Fahrzeug und ein Bürgerhaus. Die Kinder Steinweilers gehen nach Auernheim in den Kindergarten und in die Grundschule. Die weiterführenden Schulen sind in Nattheim, Neresheim und Heidenheim.

Die Steinbrüche im Naturschutzgebiet sind schon seit längerer Zeit stillgelegt. Das Gelände ist heute ein Ausflugsziel.

Politik

Gemeinderat

Dem Gemeinderat gehören nach der Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 neben dem Bürgermeister als Vorsitzenden 19 Mitglieder an.

CDU 62,7 % +12,6 12 Sitze +2
SPD 37,3 % +6,2 7 Sitze +1
Andere 0,0 % -18,8 0 Sitze -3

Partnerschaften

Nattheim unterhält seit 1991 partnerschaftliche Beziehungen zur Gemeinde Breitenbrunn/Erzgeb. in Sachsen.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Die Gemeinde ist durch die 2,5 km entfernte Abfahrt Heidenheim der A7 (Würzburg - Ulm) an das überregionale Fernstraßennetz angebunden.

Bildungseinrichtungen

Mit der Wiesbühlschule besteht eine Grund- und Hauptschule in Nattheim. Außerdem gibt es in Auernheim eine reine Grundschule.

Freizeit- und Sportanlagen

Das Bike-Team Steinweiler (BTS) hat 2005 eine Biker-Bahn im Ortsteil Steinweiler gebaut. Das Grundstück wurde von der Gemeinde Nattheim zur Verfügung gestellt. Der Bau wurde von der Steinweiler Jugend in Eigeninitiative durchgeführt. 2007 wurde die Strecke auf ca. 3000 m² vergrößert.[3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Nattheim liegt an der Schwäbischen Albstraße, die an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt.

Museen

Das Museum in der Alten Schule zeigt Funde von rund 130 Millionen Jahre alten Korallen.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde


Weblinks

Commons-logo.svg <Lang> Commons: Nattheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2009 (Hilfe dazu)
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 609–611
  3. Die Geschichte unseres Bike Teams, Bike-Team Steinweiler
en:Nattheim

eo:Nattheim fr:Nattheim it:Nattheim nl:Nattheim pl:Nattheim pt:Nattheim ro:Nattheim ru:Наттайм sr:Натхајм vo:Nattheim war:Nattheim

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