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Lone

Lonetopf in UrspringVorlage:Infobox Fluss/KARTE_fehlt

Daten
Gewässerkennzahl DE: 117242
Lage Schwäbische Alb
Flusssystem DonauVorlage:Infobox Fluss/FLUSSSYSTEM_falsch
Abfluss über Hürbe → Brenz → Donau → Schwarzes Meer
Quelle Lonetopf in UrspringVorlage:Infobox Fluss/QUELLKOORDINATE_fehlt
Quellhöhe 568 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung Bei Hürben in die Hürbe
48.58185310.213509450

48° 34′ 55″ N, 10° 12′ 49″ O48.58185310.213509450
Mündungshöhe 450 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied 118 m
Länge 37,5 km [1]

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Datei:Lone.jpg

Die Lone ist ein etwa 37 km langer rechter Zufluss der Hürbe im Alb-Donau-Kreis und im Landkreis Heidenheim.

Lonetopf

Die Lone entspringt an einem Quelltopf in Urspring (562 m ü. NN), einem Teilort der Gemeinde Lonsee, der 6 m tief ist und einen Durchmesser von 10 m hat. Diese Karstquelle schüttet durchschnittlich 220 Liter pro Sekunde (min. 4 l/s max. 1840 l/s). Ihr Einzugsgebiet reicht weiter bis in das acht Kilometer westlich gelegene Gebiet von Nellingen. Das an die Oberfläche drückende, bläulich schimmernde Lonewasser ist makellos sauber, zahlreiche Forellen tummeln sich darin. Die etwa 100 m entfernte Haldensteinhöhle weist Anzeichen eines Vorläufers der Lonequelle auf.

Verlauf

Von Urspring aus fließt die Lone in südöstlicher Richtung durch die Orte Lonsee, Westerstetten und Breitingen. Kurz nach Bernstadt schwenkt sie nach Nordosten und mündet zwischen Hürben und Burgberg, beides Stadtteile von Giengen an der Brenz, in die Hürbe.

Zuflüsse

Geschichte

Die Ur-Lone war in der Kreidezeit ein bedeutender Fluss, der damals viel weiter westlich im Schwarzwald entsprang. Sie floss ungefähr auf der Linie des heutigen Neckartals unterhalb Plochingens, dann weiter nach Osten längs des Filstals und über die Steige bei Geislingen bis zum heutigen Lonebett auf der Schwäbischen Alb. Dieser Richtung folgte die Ur-Lone bis nach Oberschwaben und mündete dort in die Tethys, den Vorgänger des Mittelmeeres. Erst die Hebung von Alpen und Schwäbischer Alb sowie das Absinken des Oberrheingrabens führten bei Plochingen zur rheinischen Anzapfung der Ur-Lone durch den rheinischen Neckar und gaben so diesem und seinem Nebenfluss Fils hier ihre auffälligen heutigen Verläufe, während die Quelle der Lone flussabwärts auf die Albhochfläche wich.

Verschiedene urzeitliche Funde belegen eine frühe Besiedlung im Lonetal.

Sehenswürdigkeiten und Bauwerke

In der durchweg reizvollen Landschaft des Lonetals liegen einige zum Teil berühmte Höhlen: Die Vogelherdhöhle und der Hohlenstein-Stadel sind Fundorte von bis zu 30.000 Jahre alten Zeugnissen menschlichen Schaffens. Auch die Bocksteinhöhle und das Fohlenhaus sind beliebte Ausflugsziele nahe am Bach, an dem Biber angesiedelt wurden.

Attraktiv ist das Lonetal auch für die vielen Radwanderer, die entlang des mäandrierenden, im unteren Flusslauf zeitweise trocken fallenden Flüsschen ein gut ausgebautes Wegenetz vorfinden.

Weblinks

Commons-logo.svg <Lang> Commons: Lone (Fluss) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Zentraler Kartenserver der LUBW

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