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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Heiningen
Heiningen (Landkreis Göppingen)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Heiningen hervorgehoben
48.6619444444449.6483333333333381
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Göppingen
Höhe: 381 m ü. NN
Fläche: 12,46 km²
Einwohner:

5.319 (31. Dez. 2009)[1]

Bevölkerungsdichte: 427 Einwohner je km²
Postleitzahl: 73092
Vorwahl: 07161
Kfz-Kennzeichen: GP
Gemeindeschlüssel: 08 1 17 030
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 30
73092 Heiningen
Webpräsenz: www.heiningen-online.de
Bürgermeister: Norbert Aufrecht
Lage der Gemeinde Heiningen im Landkreis Göppingen

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Heiningen ist eine Gemeinde im Landkreis Göppingen, Baden-Württemberg am Fuße der Schwäbischen Alb.

Geographie

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden sind Göppingen, Dürnau, Gammelshausen und Eschenbach.

Gemeindegliederung

Zu Heiningen gehören das Dorf Heiningen, der Weiler Lotenberg (auch zur Gemeinde Eschenbach) und das Gehöft Eitleshof.[2]

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung Heiningens stammt aus dem Jahr 1228, damals trug es noch den Namen Huningen. 1321 verkauften die Herzöge von Teck Heiningen an Eberhard I. von Württemberg, der es dem Amt Göppingen zuordnete. Seit 1466 ist eine Schule im Ort nachweisbar. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Heinigen 1634 von kaiserlichen Truppen geplündert und zerstört. Dadurch und aufgrund der Pest sank die Einwohnerzahl von knapp 1000 auf etwa 200 Bewohner ab.

Nach dem Zweiten Weltkrieg siedelten sich viele Heimatvertriebene in Heiningen an, was zu einem erheblichen Bevölkerungszuwachs führte.

Religionen

Seit der Reformation ist Heiningen evangelisch geprägt. Der Zuzug von Heimatvertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg führte aber auch zur Gründung einer römisch-katholischen Gemeinde, die auch für Eschenbach zuständig ist. Außerdem gab es in Heiningen bis 2008 eine neuapostolische Kirche.

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerentwicklung der Gemeinde zwischen 1837 und 2005.

Datum Einwohner
1837 1130
1907 1185
17. Mai 1939 1309
13. September 1950 1980
27. Mai 1970 3422
31. Dezember 1983 4877
31. Dezember 2005 5480

Politik

Bürgermeister

Zum Bürgermeister wurde im Februar 2005 Norbert Aufrecht im ersten Wahlgang gewählt.

Gemeinderat

Die Kommunalwahl am 7. Juni 2009 ergab folgende Sitzverteilung:

FWG 22,2 % 4 Sitze -4
CDU 22,2 % 4 Sitze -1
Frauenliste 16,6 % 3 Sitze ±0
SPD 16,6 % 3 Sitze +1
FBL 22,2% 4 Sitze +4

Wappen

Blasonierung: In Blau unter einer liegenden silbernen Hirschstange eine kreuzförmige silberne Schale mit Lappenrand, belegt mit einem getatzten roten Kreuz.


Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Heiningen ist über die Landesstraße L 1217 mit dem Ort Gammelshausen und der 5 km entfernten Stadt Göppingen verbunden. Über die Kreisstraße K 1425 gelangt man zu der Gemeinde Eschenbach. Die Anschlussstelle Aichelberg der Autobahn A 8, liegt etwa 10 km entfernt. Über den öffentlichen Nahverkehr mit dem Bus (Linien 31-33) ist Heiningen von Göppingen aus leicht erreichbar.

Der Bahnhof Heiningen lag an der Voralbbahn, auf der bis 1989 Personenverkehr stattfand.

Wirtschaft

In Heiningen gibt es ein Industriegebiet mit mehreren mittelständischen Firmen. Außerdem ist Heiningen am Gewerbepark Voralb beteiligt, der sich auf der Gemarkung von Eschenbach befindet. Im Gewerbepark Voralb gibt es fast 1000 Arbeitsplätze.

Bildung

Mit der Ernst-Weichel-Schule verfügt Heiningen über eine eigene Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule. Weitere weiterführende Schulen werden in den Nachbarorten besucht. Für die Kleinsten gibt es drei Kindergärten in der Gemeinde.

Sport und Freizeit

Regelmäßige Veranstaltungen

Weit über die Gemeindegrenzen hinaus ist Heiningen für den alljährlich in der kleinen Turnhalle stattfindenden Altweiberfasching bekannt. Außerdem findet am Ostermontag traditionell der Heininger Ostermarkt mit Jungrinderschau statt. Ferner gibt es viele weitere jährlich stattfindende Feste von verschiedenen Heininger Vereinen (z. B. Tanz in den Mai), die aber nicht überregional bekannt sind.

Freizeit

Die Gemeinde bietet verschiedene Freizeiteinrichtungen für Jung und Alt. Die bekanntesten sind hierbei:

  • Voralbbad Heiningen (Hallenbad mit Liegewiese, Sauna, Solarium, Kegelbahn)
  • Minigolfanlage
  • Nordic-Walking-Park

Sportstätten

Heiningen verfügt über zwei Turnhallen, die TSV-Halle am alten Bahnübergang und die größere Voralbhalle am Ortsrand in Richtung Eschenbach. Außerdem gibt es zwei Sportplätze am Reuschwald und eine Kleinfeldanlage neben der Voralbhalle.

Vereine

Datei:Starennest - Heiningen.jpg
  • Turn- und Sportverein Heiningen (TSV); Die Handballmannschaft der Herren spielte in der 1980er Jahren in der 2. Bundesliga. Außerdem wurde die männliche A-Jugend 1993 deutscher Meister.
  • DLRG Stützpunkt Heiningen-Eschenbach; die Damenmannschaft sowie verschiedene Jugendmannschaften wurden mehrmals Bezirksmeister im Rettungsschwimmen und nahmen dadurch schon an württembergischen und deutschen Meisterschaften teil.
  • Jugendfeuerwehr Heiningen; Die Jugend der Freiwilligen Feuerwehr Heiningen wurde 1986 gegründet und besteht zurzeit aus 8 aktiven Mitgliedern. Die Jugendfeuerwehr ist auf vielen Festivitäten in Heiningen und Umgebung präsent. Fast alle Jugendfeuerwehler treten ab dem 18. Lebensjahr in den aktiven Dienst ein.
  • Musikverein Heiningen-Eschenbach; Der Musikverein besteht sowohl aus Heininger als auch aus Personen der Nachbargemeinde Eschenbach. Er wird in eine Jugend- und eine Aktivenkapelle unterteilt.

Außerdem gibt es noch viele weitere Sport-, Musik- und Freizeitvereine.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • Hans-Joerg Schädler (seit 2007), langjähriger Bürgermeister von Heiningen

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • Ernst Weichel, ein Pionier der ökologischen Landwirtschaft, wurde 1922 in Heiningen geboren.
  • Prof. Dr. med. Helmut Friess (* 1962 in Göppingen), Leiter der Chirurgie des Universitätsklinikums München rechts der Isar, stammt aus einer alteingesessenen Heininger Bauernfamilie.

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben

Weblinks

Commons-logo.svg <Lang> Commons: Heiningen (Landkreis Göppingen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2009 (Hilfe dazu)
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band III: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverband Mittlerer Neckar. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2. S. 334–335
en:Heiningen

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