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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel „Brunnenmühlenquelle“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 21. August 2010 [Importiert am 26. Dezember 2010 (Permanentlink)] und steht unter einer Creative-Commons-Lizenz (CC-BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


Brunnenmühlquelle.JPG

Die Brunnenmühlenquelle in Heidenheim

Quellbecken der Brunnenmühlquelle.JPG

Das Quellbecken der Brunnenmühlenquelle

Brunnenmühlquelle im Becken.jpg

Im Quellbecken

Die Brunnenmühlenquelle oder nur Brunnenmühle ist eine starke Karstquelle bei Heidenheim an der Brenz auf der Schwäbischen Alb.

Lage

Die Brunnenmühlenquelle befindet sich zwischen Heidenheim und Mergelstetten, in der Nähe des Flusslaufes der Brenz. Der Zugang zum Quelltopf ist öffentlich.

Daten

Die Karstquelle schüttet durchschnittlich etwa 1.500 Liter Wasser pro Sekunde aus (min. 500 l/s, max. 5.000 l/s) und übertrifft somit sogar den nahegelegenen Brenztopf. Sie ist die drittstärkste Quelle der Schwäbischen Alb[1] und eine der ergiebigsten Deutschlands. Ihr über 100 km² großes unterirdisches Einzugsgebiet ist das westlich von Heidenheim gelegene Stubental und reicht nach Westen bis Böhmenkirch auf die Albhochfläche.

Geschichte

Um 1585 wurde das Quellwasser der Brunnenmühlenquelle über einen Holzteuchel zum Schloss Hellenstein hinaufgefördert. Mit einem Wasserrad wurde ein Kolben bewegt, der das Wasser zu einem speziell gebauten Hochbehälter etwa 100 Meter hoch auf die Schwende „pumpte“. Die Überreste dieses historischen Beckens sind noch heute zu erkennen (48° 39′ 57″ N, 10° 8′ 45″ O48.6657268426310.145766735077). Von dort floss das gespeicherte Wasser mit etwa 13 Metern Gefälle ins Schloss. Ein anderer Teil wurde im Tal zum betreiben von vier Röhrenbrunnen in der Altstadt von Heidenheim genutzt. Herzog Friedrich I. ließ das Wasserrad an der Quelle abreißen. 1604 wurde die Förderanlage an der Brunnenmühle erneuert, so dass anstatt der damalig üblichen Holzrohre nun Bleirohre angewandt wurden. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Wasserversorgungsanlage zerstört. Im Jahr 1666 bohrte die Stadt acht Brunnen ins Grundwasser und die Brunnenmühlenquelle verlor ihre Bedeutung für die Heidenheimer Wasserversorgung[2].

Weblinks

Commons-logo.svg <Lang> Commons: Brunnenmühlenquelle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. drittstärkste Quelle der Schwäbischen Alb
  2. Die Geschichte der Wasserversorgung der Stadt Heidenheim
48.66517810.149972

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