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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel „Bartholomä“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 16. Dezember 2010 [importiert am 26. Dezember 2010 (Permanentlink)] und steht unter einer Creative-Commons-Lizenz (CC-BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


Disambig-dark.svg Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Bartholomä (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Bartholomä
Bartholomä
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bartholomä hervorgehoben
48.7536111111119.9875641
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Ostalbkreis
Höhe: 641 m ü. NN
Fläche: 20,75 km²
Einwohner:

2.146 (31. Dez. 2009)[1]

Bevölkerungsdichte: 103 Einwohner je km²
Postleitzahl: 73566
Vorwahl: 07173
Kfz-Kennzeichen: AA
Gemeindeschlüssel: 08 1 36 007
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Beckengasse 14
73566 Bartholomä
Webpräsenz: www.bartholomae.de
Bürgermeister: Thomas Kuhn
Lage der Gemeinde Bartholomä im Ostalbkreis

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Bartholomä ist eine Gemeinde im Ostalbkreis in Baden-Württemberg.

Geografie

Geografische Lage

Datei:Bartholomae 3.jpg
Der staatlich anerkannte Erholungsort Bartholomä liegt auf dem Albuch, einem Teil der Schwäbischen Alb.

Nachbargemeinden

Die Gemeinde grenzt im Norden an die Stadt Heubach, im Nordosten an Essingen, im Südosten an Königsbronn und an Steinheim am Albuch, beide im Landkreis Heidenheim, im Süden Böhmenkirch und an die Stadt Lauterstein, beide im Landkreis Göppingen, und im Westen an Waldstetten.

Gemeindegliederung

Zur Gemeinde Bartholomä gehören das Dorf Bartholomä, die Weiler Äußerer Kitzinghof, Amalienhof, Hesselschwang, Hirschrain, Innerer Kitzinghof, Möhnhof und Rötenbach, das Gehöft Tannenhöfle und das Haus Ziegelhütte (Auf der Heide) sowie die abgegangenen Ortschaften Bärenweiler, Engelboldweiler, Ulrichsweiler und Burg Michelstein.[2]

Geschichte

Von der Geschichte kaum einer anderen Gemeinde im Ostalbkreis ist so wenig bekannt, da in den Archiven der seit dem 17. Jahrhundert häufig wechselnden ritterschaftlichen Herren kaum Unterlagen erhalten geblieben sind. Die Ersterwähnung im Jahr 1365 als Laubenhart wurde erst 1994 publik. 1365 verkauften Ulrich von Rechberg zu Gröningen und seine Söhne eine umfangreiche Herrschaft, nahmen aber den Kirchensatz (das Patronatsrecht) ze Laubenhart ausdrücklich aus. Bis 1531 (oder 1532?) war Bartholomä, das im 16. Jahrhundert seinen alten Namen Laubenhart zugunsten der Bezeichnung nach dem Kirchenheiligen Bartholomäus (bis heute besteht ein Bartholomäusmarkt) aufgab, rechbergisch. Bis 1638 waren die Herren von Woellwarth zu Lauterburg die Ortsherren. 1638 kaufte der Ulmer Patrizier Hans Jakob Schad das Rittergut. Über die von Wollmershausen kam es an die vom Holz zu Alfdorf, die 1740 Alleinbesitzer wurden. 1806 kam das Dorf an Württemberg. Es gehörte zum Oberamt Gmünd, aus dem später der Landkreis Schwäbisch Gmünd wurde. Mit dessen Auflösung 1973 kam Bartholomä zum neuen Ostalbkreis.

Das Gemeindewappen zeigt ein Messer, das Attribut des Kirchenheiligen Bartholomäus.

Religionen

Die Herren von Woellwarth führten 1550 die Reformation in Bartholomä ein. So war der Ort zunächst evangelisch geprägt. Nach der durch den Dreißigjährigen Krieg verursachten weitgehenden Entvölkerung kamen durch Zuzug seit dem 18. Jahrhundert auch Katholiken in den Ort. Eine katholische Kirche wurde 1839/1840 errichtet.[3] Die evangelische Kirchengemeinde Bartholomä gehört zum Kirchenbezirk Schwäbisch Gmünd.

Politik

Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Rosenstein mit Sitz in Heubach.

Partnerschaft

Bartholomä unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu Casola Valsenio (Provinz Ravenna) in Italien.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Süd-Östlich der Ortschaft befindet sich angrenzend an die Feriensiedlung Amalienhof ein Sonderlandeplatz. An diesem sind die Fliegergruppen Heubach und Fellbach sowie die Akademische Fliegergruppe Stuttgart ansässig.

Bildung

Mit der Laubenhartschule verfügt Bartholomä über eine Grund- und Hauptschule. Außerdem werden regelmäßig Volkshochschulkurse angeboten.

Telekommunikation

Bei 48° 46′ 29″ N, 9° 57′ 27″ O48.7747222222229.9575 steht ein 61 Meter hoher Richtfunkturm der Landespolizei.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:Bartholomä; Osterbrunnen.jpg

Naturdenkmäler

Eine besondere Attraktion stellt das Felsenmeer des Wentals mit seinen ungewöhnlichen Felsformationen dar. Auch das Naturschutzgebiet Weiherwiesen ist sehenswert, da man hier unberührte Natur und vollkommene Stille erfahren kann.

Ortsneckname

Die Bartholomäer gaben sich früher viel mit dem Besenbinden ab. Ihren Übernamen „Birke-Schnalzger“ mussten sie einstecken, weil sie sich ihr Birkenreisig auf eine eigenartige Weise zu beschaffen wussten. Die Bartholomäer kletterten auf junge Birken, hängten sich an die Gipfel, bis die Zweige auf den Boden reichten – dann schnitten sie die schönsten davon ab, sprangen herunter und ließen die Bäume wieder zurück „schnalzen“.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Personen, die vor Ort gewirkt haben

  • Thomas Haller (* 1966 in Nagold), Kirchenmusikdirektor, wuchs in Bartholomä auf

Einzelnachweise

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2009 (Hilfe dazu)
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 726–728
  3. Ortsbeschreibung auf der Website der Gemeinde

Weblinks

Commons-logo.svg <Lang> Commons: Bartholomä – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
en:Bartholomä

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